Die weiteren Werke von Andreas Cellarius
Die Harmonia Macrocosmica machte Cellarius bekannt, war aber nicht sein einziges Werk. Diese Seite führt auf, was die Quellen, die wir lasen, über das Übrige sagen.
Was die Quellen sagen
- Nach Van Zoonen erschienen alle wissenschaftlichen Veröffentlichungen von Cellarius in Amsterdam während seines Rektorats in Hoorn: der Atlas Novus, Architectura Militaris (1645), Regni Poloniae (1659) und die Harmonia Macrocosmica (1660). Van Gents Website fügt hinzu, die Harmonia sei eine kosmografische Ergänzung zu Janssonius’ Atlas Novus gewesen. [3], [2]
- Cellarius ist auch als Autor eines umfangreichen, deutsch verfassten Werkes über Festungsbaukunst bekannt, das erstmals 1645 erschien. [1]
- Die geografische Beschreibung Polens erschien nach Van Gents Artikel erstmals 1652; Van Zoonen und das Titelblatt auf Van Gents Website nennen 1659. Welche die erste Ausgabe war, wissen wir nicht. [1], [3], [2]
- Wegen des Polenbuchs hat man vermutet, er habe in jungen Jahren Polen besucht. Nach seiner Immatrikulation in Heidelberg am 26. Oktober 1614 fehlt zehn Jahre lang jede Spur von ihm; mit dem Ausbruch des Dreißigjährigen Krieges 1618 erscheine es plausibel, dass er weiterzog, sagt Van Gent, „vielleicht nach Polen“. Van Zoonen: Sicherheit haben wir nicht. [1], [3]
- Am 2. November 1626 erteilten ihm die Generalstaaten ein Patent auf die Herstellung von Stahl, sofern von guter Qualität. Wir kennen weder das Datum seines Antrags noch die Umstände. Der Bericht von 1648 über die Lateinschule spricht von seiner „Alchemie“. [3]
- Cellarius schrieb einige Lobgedichte auf Henrick Bruno, den stellvertretenden Rektor der Lateinschule in Hoorn und früheren Lehrer von Constantijn und Christiaan Huygens; sie wurden in Brunos Hooghe-Liedt gedruckt. [2]
Was wir nicht wissen
- Welche Ausgabe der Beschreibung Polens die erste ist und ob die Ausgabe von 1652 neben der von 1659 existiert.
- Ob er Polen wirklich besuchte: Das ist ein Schluss aus seinem Buch.
- Ob es weitere Werke von ihm gibt: Die Bibliografie auf Van Gents Website und S. 15 bis 25 seines Artikels haben wir nicht gelesen.
Quellen
- R.H. van Gent, „De hemelatlas van Andreas Cellarius: Het meesterwerk van een vergeten Hollandse kosmograaf“, Caert-Thresoor 19 (2000) Nr. 1, S. 9 bis 25 (Scan auf Van Gents Website) Der Scan hat keine Textebene; wir lasen die gedruckten Seiten 9, 10, 13 und 14 selbst, den Rest nicht.
- Robert H. van Gent, Andreas Cellarius – Biography (Universität Utrecht) Die Web-Biografie trägt kein Datum; wir wissen nicht, ob sie älter oder neuer ist als der Artikel.
- Arie van Zoonen und Jannie van Zoonen-Zielman, Zeshonderd jaar scholen en schoolmeesters in Hoorn 1396–1996, Bd. 1 (Vereniging Oud Hoorn und Publicatiestichting Bas Baltus, Hoorn 2018), S. 135 bis 148 (Kapitel 3.12 und 3.13) Wir lasen diese Seiten und ihre Fußnoten im pdf von Oud Hoorn. Die Akten des Westfries Archief und das Begräbnisbuch DTB 82, auf die das Buch verweist, haben wir selbst nicht gesehen.
Bei jeder Aussage steht die Nummer ihrer Quelle. Gelesen am 26. Oktober 2026. Was wir in keiner Quelle bestätigen konnten, lassen wir weg.